Story text
Ein kleines Igelchen, das sich wegen seiner spitzen Stacheln auf dem Rücken schämt, entdeckt schließlich, dass seine Besonderheit seinen Freunden helfen kann, und lernt, sich selbst so zu akzeptieren, wie es ist.
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Im Wald lebte das kleine Igelchen Kugelchen. Auf seinem Rücken wuchsen viele spitze Stacheln. Kugelchen senkte den Kopf und traute sich nicht, mit seinen Freunden zu spielen. Es hatte Angst, seine Stacheln könnten seine guten Freunde verletzen.
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Das kleine Häschen Hoppel hüpfte herum. "Kugelchen, komm, spiel mit uns!" Kugelchen schüttelte den Kopf und wich zurück. "Nein, nein, meine Stacheln könnten dich pieksen."
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Das kleine Eichhörnchen Nussel wedelte mit dem Schwanz. "Kugelchen, komm, mach mit uns Picknick!" Kugelchen hätte so gern einen süßen Apfel gegessen. Aber es schüttelte wieder den Kopf und versteckte sich.
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Kugelchen ging ganz allein weiter. Tränen platschten auf den Boden. "Warum bin ich nur anders als alle anderen?", fragte es leise den kleinen Bach.
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Plötzlich kam ein starker Wind auf! Huu – Huu – Die Früchte fielen von den Bäumen und rollten überall hin. Kulli-kulli rollten sie davon.
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Hoppel und Nussel jagten den Früchten hinterher. "Oh je, wir kriegen sie nicht!" Da hatte Kugelchen plötzlich eine Idee. Es rollte sich kulli-kulli mitten in die Früchte.
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Purzel-purzel, wie wunderbar! Äpfel und Birnen spießten sich auf seine Stacheln. Kugelchen wurde zu einer Fruchtkugel! Hoppel und Nussel klatschten vor Freude in die Hände.
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"Kugelchen, du bist toll!" "Danke, dass deine Stacheln geholfen haben!" Alle machten zusammen Picknick. Sie teilten die süßen Früchte.
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Kugelchen schämte sich nie wieder. Meine Stacheln sind wirklich nützlich! Sie können Früchte transportieren und mich beschützen. Das bin eben ich, ganz besonders!
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Jedes Kind ist besonders. So wie Kugelchens glänzende Stacheln. Sei einfach du selbst, das Beste, was du sein kannst! Wir sind alle kleine Sterne.